DIE LINKE auf der Hutzelkirmes.


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Der Kreisverband DIE LINKE Schwalm-Eder nahm das erste Mal mit einem eigenen Wagen am Festumzug der Hutzelkirmes in Schwalmstadt-Treysa teil. Das Motto des Festumzuges hieß: „Vom Faustkeil zum Computer“. Aus dieser großen Spannbreite hat sich DIE LINKE den Freiheitskämpfer Spartacus ausgesucht, denn: "Auch Spartacus war eine Rote Socke".

 

Spartacus führte 73 v. Chr. im Römischen Reich eine Revolte an. Zu seinen Anhängern gehörten Sklaven aus der Landwirtschaft sowie verarmte und landlose Freie. Als Anführer der aufständischen Sklaven im dritten Sklavenkrieg (73–71 v. Chr., auch Gladiatorenkrieg oder Spartacus-Aufstand genannt), erzielte er mit seinem (befreiten) Sklavenheer zahlreiche militärische Erfolge gegen die römischen Legionen

Karl Marx nannte Spartacus einen „wahren Vertreter des römischen Proletariats“, und auch in anderen Zusammenhängen taucht sein Name immer wieder als Symbolfigur gegen Unterdrückung und Knechtschaft auf. Diese für einen antiken Sklaven sehr umfassende Rezeptionsgeschichte erklärt sich aus den Besonderheiten, die den Aufstand des Spartacus von den zahlreichen anderen bewaffneten Sklavenaufständen seiner Zeit (mit manchmal ebenfalls tausenden Beteiligten) unterschied.

Hilfreich sind dafür einige spärliche Hinweise der antiken Autoren: So erwähnt Appian, dass unter Spartacus die Beute der Feldzüge an alle Angehörigen seines Heeres gleichmäßig verteilt wurde; für die damalige Zeit keineswegs selbstverständlich (in der Regel bekam der Feldherr den größten Teil). Auch verbot er seinen Mitkämpfern den Besitz von Gold und Silber. Daraus hat etwa der marxistische, russische Althistoriker A. W. Mischulin[19] abgeleitet, Spartacus habe so etwas wie einen „Kommunismus der Konsumtion“ angestrebt. Allerdings war sein Ziel nicht die Errichtung einer neuen Gesellschaftsordnung in Italien, sondern die Flucht in die Heimat. So soll er nach Appian zu seinen Leidensgenossen in der Gladiatorenschule (größtenteils Gallier und Thraker) gesagt haben: „Man darf das Leben nicht für Schauspiele einsetzen, sondern für die Freiheit.“ Dieses Vorhaben allein stellte aber die Gesellschaftsordnung Roms schon in Frage. Denn ohne die Arbeit der Sklaven war sie nicht denkbar. Das erklärt auch das harte Vorgehen der Römer nach ihrem Sieg – obwohl Spartacus seinerseits das sinnlose Plündern und Morden in seinem Heer verboten hatte. Ebenso ordnete er an, dass alle Waren, etwa Metalle zur Waffenherstellung, von seinen Kämpfern auch bezahlt wurden; das sollte den Sklaven vermutlich den notwendigen Rückhalt in der ländlichen Bevölkerung sichern. (Quelle. Wikipedia)

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