Ehrensold für alle Schlecker Mitarbeiter !

Unter diesem Motto stand der Infostand der Linken am 3. März in Melsungen Viele Menschen blieben stehen und diskutierten mit den Linken. Sie empörten sich über die Raffgier der Unternehmer, Politiker und Banken, während gleichzeitig die Schlecker Mitarbeiter in die Arbeitslosigkeit geschickt werden.

„Die Ankündigung des Insolvenzverwalters von Schlecker, 16.500 von 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu entlassen, ist ungeheuerlich. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben für die Familie Schlecker eines der größten Vermögen in Deutschland erarbeitet. Sie jetzt mit einem Fußtritt auf die Straße zu befördern, ist kaltschnäuzig und brutal", erklärt Jochen Böhme-Gingold Kreisvorsitzender der Partei DIE LINKE. Schwalm-Eder.

„Die Familie Schlecker muss mit ihrem gesamten Privatvermögen zum Erhalt der Arbeitsplätze beitragen. Ich bezweifle, dass der Insolvenzverwalter schon alle Schlupflöcher ausgemacht hat. Da Schlecker in vielen kleinen Städten und Dörfern den einzigen Laden betreibt, wäre die Überführung des Unternehmens, ganz oder in Teilen, in eine Genossenschaft im Besitz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sinnvoll. Die Genossenschaft muss dann mit öffentlichen Geldern unterstützt werden. Es darf nicht sein, dass den Banken viele Milliarden an Steuergeldern nachgeworfen werden und zugleich 16.500 – fast ausschließlich weibliche – Mitarbeiter von Schlecker auf die Straße gesetzt werden.

DIE LINKE ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich dem Protest der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schlecker anzuschließen. Außerdem wird DIE LINKE ihre landesweiten Solidaritätsaktionen vor den Schlecker-Filialen intensivieren."

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Video: Angriffe auf das Büro DIE LINKE
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