Von Flensburg zum Bodensee

 

im Rollstuhl

Arnold Schnittger mit Nico
Arnold Schnittger mit Nico

Arnold Schnittger von "Inwendig warm" wird im Zeitraum vom 19. Juli bis zum 12. September mit seinem behinderten Sohn im Rollstuhl von Flensburg zum Bodensee wandern, um bundesweit auf die Probleme von Eltern mit behinderten Kindern und ganz allgemein auf die besondere Lebenssituation von pflegenden Angehörigen aufmerksam zu machen.

 

DIE LINKE wird Arnold und seinen Sohn am 16.August ab 17:00 Uhr  in ihrem Büro in Schwalmstadt empfangen, mit ihm plaudern Würstchen grillen, Salat essen..

 

Am 19. Juli begann der Hamburger Arnold Schnittger im Norden Deutschlands seine Wanderung durch Deutschland. Von Flensburg aus nahm er Kurs auf den Bodensee, ist in den nächsten Tagen in Schleswig-Holstein und Hamburg unterwegs, durchwandert in der letzten Juli- und ersten August-Woche Niedersachsen, um danach Hessen und Baden-Württemberg in Angriff zu nehmen.

Immer im Schlepptau: sein (behinderter) Sohn Nico im Rollstuhl. Gemeinsam mit Nico will der Berufs-Fotograf auf die besondere Lebenssituation von Eltern mit behinderten Kindern, aber auch auf die katastrophale Pflegesituation im Allgemeinen hinweisen.

 

Aktuell bemüht sich Arnold Schnittger um die Genehmigung für ein Wohnprojekt im Süden Hamburgs, das möglichst viele Alleinerziehende mit behinderten Kindern beherbergen soll. Der Verein Nico´s Farm (www.nicosfarm.de) setzt sich seit Jahren für solche Projekte ein, die Wanderung soll möglichst viele Mitmenschen auf diese besondere Form des Wohnens aufmerksam machen.

 

Nicos Vater hat im Vorfeld der Wanderung zahlreiche Politiker, Behördenmitarbeiter, Kirchenleute sowie Vereine und Organisationen zum Mitlaufen eingeladen, die Resonanz war bisher eher mäßig.

Noch ist es nicht zu spät, Arnold und Nico Schnittger auf ihrem Weg zu begleiten und auf einzelnen Etappen mitzuwandern oder einen kleinen Empfang im/am Rathaus zu organisieren. Ob kurze Strecke oder komplette Etappe (zwischen 9 und 36 km): Interessierte können sich austauschen, über sich erzählen, aber auch Berührungsängste abbauen und gegenseitiges Verständnis aufbauen.

 

Arnold Schnittger hat der Wanderaktion den Namen „Inwendig warm“ gegeben und bezieht sich dabei auf ein Lied von Konstantin Wecker, der dem Verein sehr aufgeschlossen gegenüber steht. Schnittger: „Wir haben diese Aktion bereits in den vergangenen Jahren mit großem Erfolg durchgeführt. Im Rahmen von persönlichen Gesprächen konnten wir von unseren Sorgen berichten, wir konnten aber auch unserer Empörung Luft machen und die notwendige Wertschätzung für Menschen, die Angehörige pflegen, einfordern, gleich, ob es die eigenen Kinder sind, die Großmutter, der Vater, die Mutter…“

 

Neben den Hinweisen auf das angedachte Wohnprojekt konnte so auch der Begriff „Armut durch Pflege“ in den Fokus der jeweiligen Gesprächspartner gerückt werden. Die letzte Wanderung führte 2012 von Hamburg nach Meerbusch in Nordrhein-Westfalen.

Arnold Schnittger: „In zahlreichen Städten wurden unsere Aktionen mit Fröhlichkeit und Musik begleitet. Es liegt uns auch sehr am Herzen, unsere Botschaft möglichst mit viel (Lebens-)Freude zu vermitteln. Wir freuen uns auch in Niedersachsen über alle, die uns unterstützen. Auf dieser langen Strecke bis zum Bodensee ist nichts schlimmer als zu langes Allein-Wandern.“

 

Von vielen angefragten Sponsoren hat das Hamburger Vater- und Sohn-Duo wenig Antworten, aber ein besonders „grünes Licht“ bekommen: Die Katarina-Witt-Stiftung half den engagierten Wanderern bei der Beschaffung eines Wohnwagens für diese außergewöhnliche Sommeraktion. Lokal kommt jetzt auch die eine oder andere Unterstützung, u.a. von den Lions-Clubs in Deutschland.

 

Wer mehr über die Wanderung von Flensburg zum Bodensee und die einzelnen Etappen wissen möchte: www.inwendig-warm.de

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Video: Angriffe auf das Büro DIE LINKE
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