Dienstag 08.09.
Aktion vor der Homberger Tafel:
Flyer verteillen, Nichtwähler aktivieren.
Konsequent vertrat Heidemarie Scheuch-Paschkewitz beim HNA Lesertreff am 07.09. in Borken die Positionen der LINKEN. 1 Millionen neue Arbeitsplätze kann man schaffen. Zum Beispiel, indem man die vorhandene Arbeit auf mehr Schultern verteilt. Dazu muss die Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen wie Krankenhäuser, Post, Bahn.. rückgängig gemacht werden.
Im ländlichen Bereich kann man durch Verbesserung der Infrastruktur wie den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs neue Arbeitsplätze schaffen. Konzepte gegen die immer stärker werdende Landflucht müssen erarbeitet werden. Dringend nötig ist die Abschaffung von 1 Euro Jobs, denn diese vernichten immer mehr reguläre Arbeitsplätze.
Bessere Löhne müssen her, der Mindestlohn flächendeckende eingeführt werden, denn wenn die Menschen ordentlich verdienen, stärkt das die Wirtschaft und schafft neue Arbeitsplätze. HartzIV muss weg, denn es zwingt die Menschen in Armut und wird von den Unternehmern als Druckmittel benutzt, um immer größere Arbeitshetze zu immer mieseren Löhnen durchzusetzen.
Nicht zuletzt müssen Unternehmergewinne wieder in den Betrieben investiert werden, Der Spekulation muss mit einer kräftigen Besteuerung ein Riegel vorgeschoben werden.
Die körperlich schwergewichtigen Männer von CDU; SPD; FDP und Grünen hatten den Argumenten von Heide nur leichtgewichtige Floskeln entgegen zu setzten.
Donnerstag 10.09.
Gesprächsrunde der Direktkandidaten
in der Ursulinenschule
Fritzlar
Freitag 11.09. 19:00 Uhr
Diskussionsveranstaltung Was will DIE LINKE wirklich ?
mit Hermann Schaus, MdL
und Heidemarie Scheuch-Paschkewitz
Dienstag 15.09.
1. Wahlkampf Bustour
durch den Schwalm-Eder-Kreis:
6.45 Uhr Bahnhof Treysa
7.20 Uhr Berufsschule Ziegenhain
10.30 Uhr vor d. Bäckerei Viehmeier
12.00 Uhr Frankenberg:
Infostand Innenstadt
Unterwegs in Hessen :
LINKE: Bürgernähe am Edersee
Die Bundestagskandidatinnen der Linken Christine Buchholz und Heidemarie Scheuch-Paschkewitz haben bei einem Ausflug zum Edersee mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Ziele der Linkspartei diskutiert. Bei gutem Wetter konnte auch das 4 Monate alte Baby von Christine Buchholz die beiden Kandidatinnen begleiten.
cheuch – Paschkewitz., die im Schwalm – Eder – Kreis für die Linke kandidiert, setzt sich für einen kostenlosen Bildungszugang für alle und die Gemeinschaftsschule ein. Als Mütter sind beide Kandidatinnen daran interessiert, dass für Kinder und Familien mehr Geld zur Verfügung gestellt wird.
Viele Wähler wollten wissen, wie die Linke Arbeitsplätze sichern und neue schaffen will. Durch eine Ausweitung der Mitbestimmung und Verbesserung des Kündigungsschutzes und der Begrenzung von Leiharbeit und befristeten Arbeitsverhältnissen sollen mehr reguläre Arbeitsplatze entstehen, so Christine Buchholz. Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn von 10.- € ist finanzierbar, wie das Beispiel Frankreich zeige, ergänzte Heidemarie Scheuch – Paschkewitz.
Mittwoch 16.09.
2. Wahlkampf Bustour
durch den Schwalm-Eder-Kreis:
6.00 Uhr Bahnhof Melsungen
7.20 Uhr Radko Stökl Berufsschule
10.30 Uhr Infostand Marktplatz Fritzlar
13.00 Uhr Infostand Bad Wildungen
Mittwoch 15.09.09 19:00 Uhr Museum Trutzhain,
„Neue Rechtsextremisten im Landkreis“
Wahlkampfauftakt der LINKEN in Borken Die LINKE ist in Borken in den Wahlkampf gestartet. Über 40 Mitglieder und Sympathisanten der Partei werden in den kommenden Wochen zeigen, dass sich die Linkspartei auch im Westen etabliert hat. Die Landtagsabgeordnete Marjana Schott machte in ihrer Eingangsrede deutlich, dass nach dem erfolgreichen Einzug der Linken in den hessischen Landtag nun auch eine Bundestagsabgeordnete aus dem Schwalm–Eder – Kreis die Interessen der Menschen in der Region vertreten muss. „Mit Heidemarie Scheuch–Paschkewitz haben wir eine engagierte Kandidatin aus der Region gewinnen können“, so Marjana Schott in Borken. „Das ehrgeizige Ziel muss–auch für Hessen–10% plus X lauten. Dann würde auch ich in den Bundestag einziehen.“, so Scheuch-Paschkewitz. Die gebürtige Hessin aus Gemünden /Wohra will sich als Dipl. Sozialpädagogin für einen kostenlosen Bildungszugang für alle einsetzen. „Es ist ein politischer Skandal, dass die Bundesregierung die Banken und Industriekonzerne mit Milliarden unterstützt, nachdem sie aus Profitgier die Wirtschaft ruiniert haben. Die Verluste werden jetzt sozialisiert, die Gewinne privatisiert. Die Kürzungen im Sozialbereich sind eine unerträgliche Provokation der Schwachen in dieser Gesellschaft“, so Scheuch–Paschkewitz auf der Veranstaltung. Im kommenden Wahlkampf werde die Linkspartei die Menschen vor Ort über ihre politischen Ziele informieren, neben zahlreichen Infoständen ist eine Bustour durch den Schwalm – Eder – Kreis geplant.
Freitag 18.09.ab 10:00 Uhr
Infostand Homberg Busbahnhof mit Heidemarie Scheuch- Paschkewitz
und Jochen Böhme-Gingold,
MdK
Freitag, 18.09.09 19:00 Uhr
Gründung eines OV in Borken
mit Marjana Schott
Sonntag 20.09.09 13:00 – 18:00 Uhr
mobile Aktionen mit Luftballons
zum Thema: Raus aus Afghanistan
im Umfeld des Michaelismarkts
in Schwalmstadt-Treysa, Burggasse 5
Montag 21.09.09 8:00 – 9:30 Uhr
Podiumsdiskussion
in der König-Heinrich-Schule in Fritzlar
Sonntag 27.09. ab 16:00 Uhr
Wahlfete bei Doris
Persönliches über Heidemarie Scheuch-Paschkewitz
Familienstand: verheiratet
Beruf: Sozialpädagogin/ Sozialarbeiterin
Mitglied: DIE LINKE, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaften (GEW), Deutschen Alzheimer Gesellschaft
Politische Ziele
Durch den Tod des chilenischen Präsidenten Salvador Allende beim Militärputsch 1973, wurde ich politisch sozialisiert und ich begann mit meiner politischen Arbeit.
Wie die Politik Allendes ist eines meiner zentralen Ziele die Überwindung der Armut. Ich möchte eine gerechtere Gesellschaft, in der die sozial Schwachen nicht ausgegrenzt werden. Alle müssen die gleichen Chancen in allen Bereichen haben. Das muss die zentrale Leitlinie unserer Politik sein.
Es ist ein politischer Skandal, dass die Bundesregierung die Banken und Industriekonzerne mit Milliarden unterstützt, nachdem sie aus Profitgier die Wirtschaft ruiniert haben. Die Verluste werden jetzt sozialisiert, die Gewinne privatisiert. Die Kürzungen im Sozialbereich sind eine unerträgliche Provokation der Schwachen in dieser Gesellschaft. Die Revision der Hartz IV – Gesetze und Abschaffung der Rente mit 67 sind daher für die nächste Legislaturperiode wichtige Aufgaben.
Als Sozialpädagogin fordere ich den kostenfreien Bildungszugang für alle und die individuelle Förderung der Kinder und ihrer Fähigkeiten. Längeres gemeinsames Lernen statt frühe Selektion sowie die Gemeinschaftsschule müssen das dreigliedrige Schulsystem ablösen.
Der gesetzliche Mindestlohn und die Ausweitung der Mitbestimmung sind für mich als Gewerkschaftsmitglied weitere wichtige politische Ziele.
Ich habe in den letzten Jahrzehnten in der Anti – AKW – Bewegung für einen Atomausstieg gekämpft und werde mich dafür als Abgeordnete weiterhin einsetzen.
Als Aktivistin der Friedensbewegung fordere ich die sofortige Beendigung der völkerrechtswidrigen Bundeswehreinsätze wie zum Beispiel in Afghanistan. Um den Frieden in der Welt zu sichern, brauchen wir keine Panzer, sondern die Bekämpfung der Konfliktursachen. Die gegenwärtige Weltwirtschaftsordnung fördert die Ausbeutung der armen Staaten des Südens, wovon der reiche Norden profitiert. Eine gerechte Verteilung der Güter muss die Armut in den Entwicklungsländern beseitigen. Die eigenständige Wirtschafts- und Sozialpolitik dieser Länder muss das Ziel sein.
Aus direkter Betroffenheit kämpfe ich gegen alle faschistischen Organisationen und fordere ein Verbot der NPD. Das Leitbild einer multikulturellen Gesellschaft ist eine Möglichkeit, unterschiedlichen Lebensformen Raum zu geben. So ist eine freie Gesellschaft erst wirklich möglich. Als überzeugte Basisdemokratin fordere ich die Beteiligung aller Menschen zu wichtigen politischen Fragen.
Die HNA hat es klar erkannt. Weite Wege muss ich in meinem Wahlkreis 171 zurücklegen, um an meine potentiellen WählerInnen zu kommen. Von Schwalmstadt bis Fritzlar, von Fritzlar nach Homberg, Melsungen und Borken nicht zu vergessen…
Und da ist ja neben dem Schwalm-Eder-Kreis auch noch Frankenberg, wo man mich zumindest in Gemünden ( Wohra ) kennt, weil ich da das erste Mal eine Schule von innen gesehen habe.
40 Jahre später möchte ich in Deutschland im Bundestag die Ganztagschule einführen - ein bisschen unwirklich kommt mir meine Situation vor. Vor einem Jahr kannte ich den Bundestag und Oskar Lafontaine nur aus dem Fernsehen, nun sitze ich neben ihm auf dem Podium und beantworte Fragen der Wählerinnen und Wähler. Der Alltag einer Wahlkämpferin sieht aber anders aus.
In Schwalmstadt –Treysa stehe ich am Dienstag um 6.45 Uhr am Bahnhof und verteile Flyer und Zeitungen, spreche mit den Fahrgästen. In der Berufsschule Ziegenhain interessiert man sich mehr für die Kondome. Dann werden sogar die Zeitungen mitgenommen. Damit die Wähler mich den ganzen Tag auf der Straße sehen, hängen wir noch Plakate bis 17.00 Uhr. Dann darf ich mich einmal um meine Familie kümmern.
Am nächsten Morgen um 6.00 Uhr stehe ich auf dem Bahnhof in Melsungen – wieder Flyer, Zeitungen, Kondome vor der Berufschule…. Der Wahlkampf ist immer spannend, weil ich sooo viele Menschen kennen lerne, die von mir wissen wollen, dass ich auch wirklich den sofortigen Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan fordere. Und Hartz IV muss weg nicht nur auf den Plakaten steht, sondern auch von der Direktkandidatin so gemeint ist. In Fritzlar und Bad Wildungen folgen an diesem Mittwoch noch Infostände, dieses Mal muss ich nicht noch plakatieren, als ich abends nach Hause komme. Dafür gibt’s heute besonders viele Anfragen von Verbänden, die wissen wollen, ob ich wirklich den Mindestlohn fordere und für den Fairen Handel bin. Bis Mitternacht werden die Mails beantwortet, dann ist für heute Schluss mit dem Wahlkampf.
In Marburg ist am Donnerstag mein nächster Auftritt, Sahra Wagenknecht stellt die Ziele der Linken den vielen Wählern vor. An dem Tag habe ich etwas mehr Zeit, um die zahlreichen Mails zu beantworten und zu twittern. Meine Tochter Maria klebt Gummibärchen auf die Flyer, die auf den Infoständen verteilt werden sollen. Wieder ist ein Tag vorbei – nun beginne ich schon langsam, rückwärts zu zählen. Noch 10 Tage bis zur Bundestagswahl….
Kaum am Freitag wieder wach geworden, geht’s nach Homberg. Wieder ein Infostand, dieses Mal wird mir von meinem Kreisvorsitzenden Jochen Böhme- Gingold geholfen, wieder einmal. Ohne die vielen Helfer aus meinem Wahlkreis könnte ich diesen Wahlkampf nicht bewältigen - aber meine Parteifreunde helfen mir bis zur Erschöpfung. Das ist gelebte Solidarität, deshalb bin ich in der Partei Die Linke.
Am Abend gründet sich in Borken der vierte Ortsverband der Linken im Kreisverband – ich freue mich mit unserer Landtagsabgeordneten Marjana Schott, dass unsere Partei so viele Mitglieder gewinnt und stärker wird. Am Samstag ist für mich kein Wochenende, sondern Infostand in Schwalmstadt. Nachmittags bin ich bei der Verwandtschaft meines Mannes im Nachbarwahlkreis eingeladen. Beim Kaffee geht’s - natürlich – um Politik. Nur Kondome muss ich nicht verteilen.
Am Sonntag werden keine Zeitungen oder Flyer verteilt. Ich bin auf dem Michaelismarkt in Treysa und habe Luftballons mit einer Friedenstaube dabei. Die Besucher können einen Luftballon, der mit Helium gefüllt ist, mit einer Karte steigen lassen. Mit ein bisschen Glück kann man eine Fahrt zum hessischen Landtag gewinnen – meine Freundin Marjana hat die Fahrt gespendet. Wir sagen „Raus aus Afghanistan“, weil dieser Krieg nur noch mehr Menschenleben fordert. So wird man in der Region keinen Frieden schaffen.
Anschließend geht es in Wiera weiter. Wir pflanzen mit den Mitgliedern der Bürgerinitiativen „Schwalm ohne Autobahn“ und „Stopp A4“ eine Widerstands- Linde und eine Eiche.
6 weitere Tage sind vorbei, nun muss ich noch eine Woche durchhalten. Dann war ich eine Bundestagskandidatin, die, mit einnem bisschen Glück, Abgeordnete geworden ist. Aber das liegt nicht an mir – sondern an Ihnen, den Wählerinnen und Wählern…
Anzeige im Mitteilungsblatt der Hutzelkirmes
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